Tresorschloss

Hochsicherheitsschlösser
Ein Tresor oder Wertbehältnis sollte keinerlei Schwachstellen und damit Angriffspunkte für Diebe bieten. Eine solche Schwachstelle kann natürlich das Schloss sein. Denn die dicksten Stahlwände nützen nichts, wenn man ohne viel Mühe die Tür öffnen kann. Daher muss auch besonderes Augenmerk auf das Schloss gelegt werden.
Für Wertschutzschränke kommen ausschließlich spezielle und geprüfte Hochsicherheitsschlösser zum Einsatz. Für den Anwender ist von außen nicht leicht, die Sicherheit eines Schlosses zu beurteilen, da für ihn nur die Bedienungsvorrichtung sichtbar ist. Sehr viel wichtiger ist, dass das Schloss gut geschützt in oder hinter der Tresortür angebracht ist.
Heute sind elektronische Schlösser sehr beliebt, hier wird der Code meist über eine Tastatur an der Außenseite der Tür eingegeben, die mechanische Öffnungsvorrichtung sitzt innen. Auch mechanische Schlösser werden nach wie vor verwendet. Sei es mit speziellen Schlüsseln, die von vorne bis ins Schloss auf der Innenseite eingeführt werden oder in Form eines Zahlenkombinationsschloss mit drehbarem Zahlenrad.
Welche Arten von Schlössern gibt es?
Allgemein ist ein Schloss oder eine Türverriegelung ein Gerät um authorisierten Personen den Zugang zu bestimmten Räumen oder Schränken zu erlauben. Es gibt eine Reihe an unterschiedlichen Sperrsystemen, die unter anderem mechanisch, mechatronisch oder elektronisch funktionieren.
Sperrsystemarten sind Fallriegelschloss, Sperrfederschloss, Buntbartschloss, Bramahschloss, Zuhaltungsschloss von Robert Barron, Chubbschloss, Scheibenschloss, Doppelbartschloss, Stiftschloss, Zylinderschloss, Zahlenschloss, Magnetschloss, Funkschloss, Motorschloss, digitaler Schließzylinder, Vexierschloss, Durchsteckschloss, Elektro-mechanische Schlösser mit Knock-Code Technologie und Treibriegelschloss.
Nachfolgend möchte ich die Schlossarten herausgreifen die für Tresore relevant sein können.
Doppelbartschloss
Das Doppelbartschloss auch Protectorschloss genannt, ist ein Zuhaltungsschloss, welches bereits 1874 entwickelt wurde. Mit einem Schlüssel der zwei Bärte hatte ergaben sich Schließvariationen von 87 Millionen.
Zylinderschloss
Das Schloss selbst bewirkt die Versperrung, der Antrieb des Riegels wird vom Schließzylinder übernommen.
Zahlenschloss
Zahlenschlösser verfügen über Mechanismen mit drehbaren Metallscheiben, die mit Einkerbungen versehen sind. Die Scheiben werden in die richtige Position gedreht und durch das ineinandergreifen eines Funktionsriegels in den Kerben öffnet sich das Schloss. Die mechatronische Variante findet man auch in Türen oder Tresoren.
Magnetschloss
Das Schloss ist magnetisch und der Schlüssel gegengleich magnetisch gepolt, dadurch wird erreicht, wenn der Schlüssel ins Schloss gesteckt wird, dass sich das Schloss entweder öffnet oder verriegelt.
Elektro-mechanische Schlösser
Zwei Komponenten kommen bei elektromechanischen Schlössern zum Tragen. Ein auf der Innenseite angebrachtes Schloss, und eine Bedieneinheit auf der Außenseite. Beide Komponenten sind mittels eines Kabels verbunden. Das Abhören der Code-Übertragung ist jederzeit möglich, darum werden die Schlösser so konfiguriert, dass sie bei Manipulation sofort blockieren.